HN 45

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Genderkinger Heimatbuch

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Allgemeine Hinweise

Das Wort „Hausnummer" erscheint im Text abgekürzt mit „HN". Ein angegebenes Datum bezieht sich jeweils auf die notarielle Verbriefung, nicht auf den Grundbucheintrag und nicht auf kirchliche Daten. Große Preisdifferenzen beim Ankauf und Verkauf eines Anwesens deuten oft auf den Ausbruch von Grundstücken aus dem Gesamtbesitz hin. Die Markwährung wurde 1876 eingeführt, wobei einem Florentiner Gulden (stets abgekürzt mit „fl.") circa 1,76 Mark entsprach, abgekürzt „M", „GM" („Goldmark") oder „RM" („Reichsmark"). Was die Schreibweise der Namen betrifft, so findet sich vor 1880 kaum eine einheitliche Rechtschreibung. Es gilt: „F" wie „V" (z.B. Foag/Voag), „ei" wie „ai", „m" wie „mm", „ö" wie „ä" oder „e" (z.B. Böck/Bäck/Beck), „ü" wie „i" (z.B. Müller/Miller), „s" wie „ß", „-l" wie „-el", „-r" wie „-er",und ähnliches.

HN 45 (Kirchenwinkel 45 / Kirchplatz 12 / Bäckerstr. 4): „Kiendlebald"

Im Jahre 1748 ist der Inhaber dieser Sölde Caspar Ahle, 1790 Bernhard Ahle. 1813 erkauft die Witwe Barbara Meyer/Maier das Anwesen um 720 fl. 1851 erwirbt es Mathias Häußler durch Heirat der Tochter Maria Anna Maier im Anschlag zu 1800 fl. 1861 tauscht er mit Xaver Schregle gegen dessen Besitz HN 19. Im selben Jahr noch verkauft Schregle an Johann Strobel um 1875 fl. 1894 übernehmen Thomas und Anna Strobel, die im Jahre 1905 im Rahmen eines Tauschverfahrens über den Makler Heinrich Rothschild auf HN 41 ziehen. Dieses Anwesen erhalten zunächst Andreas und Maria Schwab von HN 8, 1906 kaufen es dann Kreszenz und Vitus Gerhard. 1927 erwerben Grund und Gebäude Xaver und Johanna Glaß. Seitdem gehört der Besitz zu HN 54.