HN 4 1/4

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Genderkinger Heimatbuch

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Allgemeine Hinweise

Das Wort „Hausnummer" erscheint im Text abgekürzt mit „HN". Ein angegebenes Datum bezieht sich jeweils auf die notarielle Verbriefung, nicht auf den Grundbucheintrag und nicht auf kirchliche Daten. Große Preisdifferenzen beim Ankauf und Verkauf eines Anwesens deuten oft auf den Ausbruch von Grundstücken aus dem Gesamtbesitz hin. Die Markwährung wurde 1876 eingeführt, wobei einem Florentiner Gulden (stets abgekürzt mit „fl.") circa 1,76 Mark entsprach, abgekürzt „M", „GM" („Goldmark") oder „RM" („Reichsmark"). Was die Schreibweise der Namen betrifft, so findet sich vor 1880 kaum eine einheitliche Rechtschreibung. Es gilt: „F" wie „V" (z.B. Foag/Voag), „ei" wie „ai", „m" wie „mm", „ö" wie „ä" oder „e" (z.B. Böck/Bäck/Beck), „ü" wie „i" (z.B. Müller/Miller), „s" wie „ß", „-l" wie „-el", „-r" wie „-er",und ähnliches.

HN 4 1/4 (Wertachstr. 4 1/4a / Raiffeisenstr. 5 / Raiffeisenstr. 10)

Joseph Bertenbreiter (auch: Burtenbreiter) erkauft am 9.10.1863 den Grund für die Gebäude um 56 fl. von J. Augustin (HN 75). 1884 übergibt er das Anwesen an Mathias Augustin, der es 1897 versteigern muß. Der Käufer, G. Gaugenrieder von Donauwörth, veräußert es im selben Jahr um 1600 M an Georg und Philomena Ziegelmeier. Ab 1903 werden durch Kauf zu Eigentümern: Kreszenz Ziegelmeier, Johann und Antonia Ziegelmeier (1909) und Georg Ziegelmeier (Aug. 1909). Ab 1943 gehörte der Besitz Johann Ziegelmeier, Philadelphia, der das Haus 1958 an Otto und Maria Schur verkauft.