HN 4 1/5

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Genderkinger Heimatbuch

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Allgemeine Hinweise

Das Wort „Hausnummer" erscheint im Text abgekürzt mit „HN". Ein angegebenes Datum bezieht sich jeweils auf die notarielle Verbriefung, nicht auf den Grundbucheintrag und nicht auf kirchliche Daten. Große Preisdifferenzen beim Ankauf und Verkauf eines Anwesens deuten oft auf den Ausbruch von Grundstücken aus dem Gesamtbesitz hin. Die Markwährung wurde 1876 eingeführt, wobei einem Florentiner Gulden (stets abgekürzt mit „fl.") circa 1,76 Mark entsprach, abgekürzt „M", „GM" („Goldmark") oder „RM" („Reichsmark"). Was die Schreibweise der Namen betrifft, so findet sich vor 1880 kaum eine einheitliche Rechtschreibung. Es gilt: „F" wie „V" (z.B. Foag/Voag), „ei" wie „ai", „m" wie „mm", „ö" wie „ä" oder „e" (z.B. Böck/Bäck/Beck), „ü" wie „i" (z.B. Müller/Miller), „s" wie „ß", „-l" wie „-el", „-r" wie „-er",und ähnliches.

HN 4 1/5 (Wertachweg 4 l/5 / Raiffeisenstr. 9 / Raiffeisenstr. 7)

Zwischen 1858 und 1867 scheint dieser Wohnhausbau erfolgt zu sein. Als Besitzer erscheinen 1867 Walburga Sauer und ihr Bräutigam Martin Schmalz. 1870 kaufen das Anwesen um 770 fl. Xaver und Carolina Miller. Die Witwe heiratet 1873 Alois Eisele, der 1906 nach dem Tode seiner Frau an die Tochter Karolina Eisele übergibt. Diese heiratet 4 Jahre später Xaver Baßmann.

Im Februar 1914 kaufen Franz und Rosa Lauter aus München den Besitz, 2 Monate später Josef Liebmann und im November 1917 Peter und Martha Seeler um 2500 M. Letztere tauschen 1918 dieses Haus gegen das Anwesen HN 18 von Johann und Kreszenz Förg, welche den Besitz an Anna Hirler weiterverkaufen. 1929 werden per Kaufvertrag Johann und Franziska Wanner Eigentümer, 1938 Regina und Josef Koch. Diese übergeben Grund und Gebäude an Sohn Ernst Koch mit Frau Anna Maria.