HN 2

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Genderkinger Heimatbuch

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Allgemeine Hinweise

Das Wort „Hausnummer" erscheint im Text abgekürzt mit „HN". Ein angegebenes Datum bezieht sich jeweils auf die notarielle Verbriefung, nicht auf den Grundbucheintrag und nicht auf kirchliche Daten. Große Preisdifferenzen beim Ankauf und Verkauf eines Anwesens deuten oft auf den Ausbruch von Grundstücken aus dem Gesamtbesitz hin. Die Markwährung wurde 1876 eingeführt, wobei einem Florentiner Gulden (stets abgekürzt mit „fl.") circa 1,76 Mark entsprach, abgekürzt „M", „GM" („Goldmark") oder „RM" („Reichsmark"). Was die Schreibweise der Namen betrifft, so findet sich vor 1880 kaum eine einheitliche Rechtschreibung. Es gilt: „F" wie „V" (z.B. Foag/Voag), „ei" wie „ai", „m" wie „mm", „ö" wie „ä" oder „e" (z.B. Böck/Bäck/Beck), „ü" wie „i" (z.B. Müller/Miller), „s" wie „ß", „-l" wie „-el", „-r" wie „-er",und ähnliches.

HN 2 (Hauptstr. 2 / Hauptstr. 48): „Feldbacher" / „Schäffler"

1780 sitzt auf diesem Hof eine Familie Meitinger. 1814 heiratet die Tochter Elisabeth Meitinger Jakob Furtmayer. Durch Heirat der Furtmayerischen Tochter Elisabetha übernimmt 1857 Mathias Wanner vom Schönfelderhof das Anwesen. 1871 wird der Wert des Gesamtbesitzes auf 8582 fl. veranschlagt. 1877/78 erfolgt ein Neubau der abgebrannten Gebäude. Nach dem Tod des M. Wanner erkaufen 1889 Joseph und Theres Berger aus Marxheim den Hof von dessen zweiter Frau und den Kindern. 1914 übernimmt der Sohn Leonhard Berger, der das Anwesen 1927 gegen das Haus HN 121 und 5000 Reichsmark von Peter Böck eintauscht. Drei Jahre später erwirbt es ein Kaufmann aus Augsburg, der es 1930 gegen HN 32 und Zuzahlung von 6000 RM an den Schäfflermeister Andreas Bobfinger und dessen Frau Therese, geb. Rott, im Tauschverfahren abgibt. 1932 erfolgt der Stallneubau. 1956 übernehmen das Anwesen die Tochter Martha und ihr Mann Franz Liedl.

Datei:Anwesen Liedl 1957.jpg