Musikverein Genderkingen e.V.

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Donau-Lech-Bläser

Ansprechpartner

Vorstand

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Funktion Name Telefon
1. Vorstand Petra Wanner 09090
2. Vorstand [[]] 09090
Kassier [[]] 09090
Schriftführer [[]] 09090
Beisitzer [[]] 09090
Dirigent [[]] 09090

Proben

wöchentlich

Mitgliedschaft

  • Aufnahmegebühr, jährlicher Beitrag
 Banken:
 Raiffeisenbank Genderkingen Kto. 715 018 (BLZ 722 617 54)
 Sparkasse Genderkingen Kto. 170 209 (BLZ 722 501 60)

Aktionen im Verein

  • Schnuppern für Neueinsteiger- egal welcher Altersklasse

Auftritte

  • 22. März 2009 Blasmusikabend, 20 Uhr, Bürgerhaus


Geschichte

Genderkinger Heimatbuch
Heimatbuch Mini.jpg

Dieser Text basiert im Ursprung auf dem Genderkinger Heimatbuch. Die Genehmigung zur freien Verwendung der Texte dieses Buches wurde, sofern der Persönlichkeitschutz beachtet wird, von den Autoren pauschal für dieses Wiki erteilt. Bei einer weiteren Verwendung außerhalb dieses Wikis ist ggf. die Genehmigung der Autoren einzuholen.

Der Genderkinger Schulleiter Eduard Reinhold war es, der 1970/71 die Wünsche der Bevölkerung nach einer eigenen Dorfkapelle wieder aufnahm, Angebote einholte, Finanzierungsmöglichkeiten suchte, Spenden auftrieb und so den Grundstock für einen Musikverein legte. Sofort nach Eintreffen der ersten Instrumente begannen 11 junge Musiker am 12. Februar 1971 mit der ersten Probe im Rathaus. Unter der Voraussetzung einer eigenen Kassenführung und einer selbständigen Leitung, gliederte man sich am 3.4.1971 dem Männergesangverein an. Die Bläsergruppe trug deswegen den Namen „Musik- und Gesangverein Genderkingen". Mit Begeisterung wurde ein- bis zweimal wöchentlich geübt und schon am 1. Mai 1971 konnte man zum ersten Mal an die Öffentlichkeit treten. Noch im selben Jahr folgten 12 Geburtstagsständchen (man hatte beschlossen, jedem Spender und Gönner im ersten Jahr des Bestehens zum Geburtstag ein Ständchen zu spielen) und 7 weitere Auftritte. Neben der Ausarbeitung eines Volksliederrepertoires wagten sich die Bläser im darauffolgenden Jahr auch an die Marschmusik. Aufgrund einer beruflichen Veränderung Reinholds war 1973 ein Dirigentenwechsel nötig. Die Leitung übernahm nunmehr Reiner Pfaffendorf, der, aufbauend auf eine solide Grundausbildung, die jungen Musiker schnell zu einer leistungsstarken Gruppe formte, die weit über die Grenzen des Dorfes hinaus bekannt wurde. Von Walzer und Polka über Marschmusik bis hin zu konzertanter Musik wirkte die inzwischen stark erweiterte Kapelle bei verschiedensten Anlässen (Festumzüge, Bierzeltauftritte, Gottesdienste, Konzerte, usw.) mit und begeisterte durch hohes Können. Auch die nachfolgenden Dirigenten verstanden es, der Kapelle immer wieder neue Akzente zu geben, so daß sich die Bläsergruppe zu einer festen Institution etablieren konnte. 1975 gaben sich die Musikanten in Anlehnung an die geographische Lage ihres Heimatortes den Namen „Donau-Lech-Bläser". Zwei Jahre später ließ man eine einheitliche Kleidung für Auftritte anfertigen, die sich in den Farben grün und rot an den schwäbischen Trachten orientiert. 1979 erfolgte die Loslösung vom Männergesangverein zu einem eigenständigen Verein. 1991 wurde anläßlich des 20jährigen Bestehens zusammen mit dem Männergesangverein (25jähriges Bestehen) ein Dorffest veranstaltet. Heute können die Donau-Lech-Bläser auf die stolze Zahl von 23 aktiven und ca. 100 passiven Mitgliedern blicken. Der Verein besitzt etwa 25 Musikinstrumente. Ein Grundsatz ist und bleibt dabei die musikalische Ausbildung und Förderung von Kindern und Jugendlichen, die hier in der Geselligkeit eines Vereines an die Musik herangeführt werden.

Unter den zahlreichen Auftritten der Donau-LechBläser gab es auch einige Höhepunkte. So erhielten die Musiker die Einladung, beim damaligen Landwirtschaftsminister Dr. Eisenmann in München zu spielen. Sie marschierten beim traditionellen Festumzug zur Eröffnung des Münchner Oktoberfestes mit, spielten bei einem Heimspiel des FC Bayern München im Olympiastadion auf, zeigten ihr Können bei einem Weinfest in Langenlonsheim an der Nahe und beteiligten sich am ASM-Konzert zu Gunsten der Kartei der Not in Augsburg. Mehrere Beteiligungen an Wertungsspielen verliefen erfolgreich. Auch die Teilnahme am jährlichen Schwäbischwerder Kindertag ist zur Tradition geworden. Dennoch wollen die Genderkinger Musiker eines bleiben - eine Kapelle für ihre Gemeinde.

Dirigenten

1971 - 1973: Eduard Reinhold

1974 - 1980: Reiner Pfaffendorf

1980- 1986: Günther Ruckriegel

1986 - 1989: Werner Wild

März - Nov. 1989: Mathias Eisenbacher

Dez. 1989 - 1990: Werner Wild

Dez.1990-: Lorenz Kleinle

- 2009 -: Wiemer Christian

Theresa Kiss

Vorstände

1971 - 1979: Reinhold Hofmann (gleichzeitig Vorstand des MGV)

1979 - 1981: Reinhold Hofmann

1981 - 1990: Werner Keller

1990 -: Theodor Bosch

- heute: Franz Wagner

1985 wurde Reinhold Hofmann zum Ehrenmitglied ernannt.


Als ehemalige aktive Mitglieder der Donau-Lech-Bläser dürfen an dieser Stelle drei herausragende Talente besonders hervorgehoben werden: Alexander Graßer (Trompete) sowie die Brüder Alexander (Trompete) und Christoph Pfaffendorf (Posaune).

Alexander Graßer (* 1974) war Gaststudent am Leopold-Mozart-Konservatorium Augsburg und Mitglied im Schwäbischen Jugendsinfonieorchester (Auswahl der besten Jungmusiker Schwabens).

Alexander Pfaffendorf (* 1970): Sein Studium an der Musikhochschule München begleitete er durch die Mitwirkung in verschiedenen Orchestern, wie z.B. dem Jugendfestspielorchester Bayreuth, dem Schwäbischen Blechbläserquintett und dem Kammerorchester Augsburg. Zahlreiche bedeutende Solokonzerte u.a. mit dem Kammerorchester „Die Zarge" bestätigten seine Kunst im Trompetenspiel. Seit 1994 ist Alexander Pfaffendorf Mitglied bei den wiederbegründeten Historischen Münchner Stadtpfeifern. Ebenso 1994 wurde er in das internationale „Gustav Mahler Orchester" mit Sitz in Wien aufgenommen, das im selben Jahr eine Tournee durch Europa veranstaltete.

Christoph Pfaffendorf (* 1972) spielte während seines Studiums an der Musikhochschule München u.a. im Bayerischen Landesjugend Orchester. 1991 wurde er Landessieger Bayern und 2. Bundespreisträger im Wettbewerb Jugend musiziert". 1993 erhielt er den Musikleistungspreis der Stadt Donauwörth. Christoph Pfaffendorf ist Mitglied des Posaunenquartetts der Bayerischen Musikhochschulen München/Würzburg „Modern Slide", das sich durch Teilnahme an den verschiedensten nationalen und internationalen Wettbewerben, durch zahlreiche Rundfunkaufnahmen und Konzerte im In- und Ausland auszeichnet.