Ramsar-Gebiet

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Ramsar-Gebiet: Lech-Donau-Winkel

Allgemein

Was ist ein Ramsar-Gebiet?

Teil -eines weltweiten Netzes bedeutsamer Feuchtgebiete nach der „Ramsar-Konvention". Ramsar ist eine Stadt im Iran, in der 1971 das Übereinkommen über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Wat- und Wasservögel von internationaler Bedeutung (RamsarKonvention) von 55 Staaten mit einer Selbstverpflichtung zum Schutz der Gebiete unterzeichnet wurde.

Ramsar-Gebiete — Vogelschutz über die Grenzen hinaus

Internationale Verantwortung und Zusammenarbeit sind Voraussetzung für den Schutz und die Erhaltung der Wasservogelbestände. Zugvögel brauchen ein weitgespanntes Netz gesicherter Brut-, Rast- und Überwinterungsplätze.

Sieben Ramsar-Gebiete liegen in Bayern. Eines dieser Gebiete ist der Lech-Donau-Winkel.

Feuchtgebiete — ein unersetzlicher Lebensraum

Feuchtgebiete nach der Ramsar-Konvention sind Sümpfe und Moore, Feucht- und Naßwiesen, Fließgewässer und Seen. Sie gehören zu den artenreichsten Lebensräumen unserer Erde, mit einer vielfältigen Tier-und Pflanzenwelt und bedeutendem Einfluß auf Wasserqualität und Klima.

Feuchtgebiete sind heute durch vielfältige Nutzeransprüche bedroht: Intensive Bodennutzung fördert Nährstoffeintrag. Von den ständig zunehmenden Freizeitaktivitäten gehen Störfaktoren für Wasservogelwelt, Ufervegetation und Wasserqualität aus, auch von Fischerei und Jagd.

Schutz durch Einsicht und Konsens

Neben gesetzlichen Regelungen wie der Ausweisung von Schutzgebieten hängt die Erhaltung der bayerischen „Ramsar-Gebiete" mit ihrer Tier-und Pflanzenwelt vor allem von der freiwilligen Einsicht und einem vernünftigen Konsens aller Nutzer ab.

Lage und Abgrenzung

Landschaft im Bereich der Mündung des Lech in die Doanu.

Das Ramsar-Gebiet umfasst zwei Stauseen:

Feldheimer Lechstausee vor der Mündung in die Donau
Bertoldsheimer Donaustausee

Größe

Gesamtes Ramsar-Gebiet ca. 240 ha, davon

Quellen/Links

http://www.bfn.de/0323_aba_id048.html

Pdf kl.gif Natura 2000