HN 18

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Genderkinger Heimatbuch

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Allgemeine Hinweise

Das Wort „Hausnummer" erscheint im Text abgekürzt mit „HN". Ein angegebenes Datum bezieht sich jeweils auf die notarielle Verbriefung, nicht auf den Grundbucheintrag und nicht auf kirchliche Daten. Große Preisdifferenzen beim Ankauf und Verkauf eines Anwesens deuten oft auf den Ausbruch von Grundstücken aus dem Gesamtbesitz hin. Die Markwährung wurde 1876 eingeführt, wobei einem Florentiner Gulden (stets abgekürzt mit „fl.") circa 1,76 Mark entsprach, abgekürzt „M", „GM" („Goldmark") oder „RM" („Reichsmark"). Was die Schreibweise der Namen betrifft, so findet sich vor 1880 kaum eine einheitliche Rechtschreibung. Es gilt: „F" wie „V" (z.B. Foag/Voag), „ei" wie „ai", „m" wie „mm", „ö" wie „ä" oder „e" (z.B. Böck/Bäck/Beck), „ü" wie „i" (z.B. Müller/Miller), „s" wie „ß", „-l" wie „-el", „-r" wie „-er",und ähnliches.

HN 18 (Hauptstr. 18 / Hauptstr. 10 / Am Schulweg 2): „Kramer"

Vom Jahre 1593 bis ins 17. Jahrhundert stand auf dieser Sölde eine öffentliche Badeanstalt, genannt das „Bad-haus" (Badeanstalt).

1779 heißt der Inhaber dieser Sölde Franz Mair, verheiratet mit Walburga Schubin. 1821 kauft Gebäude und Grund Dominikus Senninger, dessen Witwe Barbara 1834 Michael Dreyer heiratet. 1844 übernimmt der Sohn aus erster Ehe, ebenfalls mit Namen Dominikus Senninger. 2 Jahre später tauscht dieser mit HN 73, von wo nun Franziska und Georg Sailer herziehen. Der Sohn der Frau aus erster Ehe, Jakob Meidinger übernimmt das Anwesen 1864 um 2800 fl. 1902 übergibt er an Andreas Meitinger und Walburga, geb. Bosch.

Diese tauschen 1912 mit dem von Johann Förg erbauten Haus HN 65 1/2. 1918 tauschen Johann und Kreszenz Förg den Besitz wieder mit HN 4 1/5, von wo nun Peter und Martha Seeler herziehen. Nach deren Tod fällt das Anwesen 1942 an die Seeler-Kinder Kreszenz, Josef, Peter, Ulrich, Sebastian und Leonhard. 1957 übernimmt es die älteste Tochter, Kreszenz Seeler, die Franz Anton Winkler heiratet. 1973 übergeben diese an ihren Sohn Franz Anton Winkler jun.