HN 24 1/2

Aus Genderkinger Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Genderkinger Heimatbuch

Dieser Text basiert im Ursprung auf dem Genderkinger Heimatbuch. Die Genehmigung zur freien Verwendung der Texte dieses Buches wurde, sofern der Persönlichkeitschutz beachtet wird, von den Autoren pauschal für dieses Wiki erteilt. Bei einer weiteren Verwendung außerhalb dieses Wikis ist ggf. die Genehmigung der Autoren einzuholen.

Allgemeine Hinweise

Das Wort „Hausnummer" erscheint im Text abgekürzt mit „HN". Ein angegebenes Datum bezieht sich jeweils auf die notarielle Verbriefung, nicht auf den Grundbucheintrag und nicht auf kirchliche Daten. Große Preisdifferenzen beim Ankauf und Verkauf eines Anwesens deuten oft auf den Ausbruch von Grundstücken aus dem Gesamtbesitz hin. Die Markwährung wurde 1876 eingeführt, wobei einem Florentiner Gulden (stets abgekürzt mit „fl.") circa 1,76 Mark entsprach, abgekürzt „M", „GM" („Goldmark") oder „RM" („Reichsmark"). Was die Schreibweise der Namen betrifft, so findet sich vor 1880 kaum eine einheitliche Rechtschreibung. Es gilt: „F" wie „V" (z.B. Foag/Voag), „ei" wie „ai", „m" wie „mm", „ö" wie „ä" oder „e" (z.B. Böck/Bäck/Beck), „ü" wie „i" (z.B. Müller/Miller), „s" wie „ß", „-l" wie „-el", „-r" wie „-er",und ähnliches.

HN 241/2 (Donauw. Str. 241/2 / Donauw. Str. 9 / Donauw. Str. 5)

Dieses Haus errichtet 1884 Franz Xaver Schregle von HN 24 als Austragshaus. 1892 bekommt es beim Verkauf an das Austragsehepaar Johann und Katharina Warmer von HN 28 die eigene Hausnummer 24 1/2.

Zeitweise ist hier eine Kolonialwaren-Handlung untergebracht. 1917 geht das Haus als Erbe an die Tochter Helene, verheiratet mit Joseph Narr, im Anschlag zu 2000 M. 1958 übernimmt Tochter Anna mit Ehemann Andreas Voag, Bürgermeister von Genderkingen. Seit 1985 bewohnt der Witwer Andreas Voag, Ehrenbürger unseres Ortes, das Haus allein.