HN 25

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Genderkinger Heimatbuch

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Allgemeine Hinweise

Das Wort „Hausnummer" erscheint im Text abgekürzt mit „HN". Ein angegebenes Datum bezieht sich jeweils auf die notarielle Verbriefung, nicht auf den Grundbucheintrag und nicht auf kirchliche Daten. Große Preisdifferenzen beim Ankauf und Verkauf eines Anwesens deuten oft auf den Ausbruch von Grundstücken aus dem Gesamtbesitz hin. Die Markwährung wurde 1876 eingeführt, wobei einem Florentiner Gulden (stets abgekürzt mit „fl.") circa 1,76 Mark entsprach, abgekürzt „M", „GM" („Goldmark") oder „RM" („Reichsmark"). Was die Schreibweise der Namen betrifft, so findet sich vor 1880 kaum eine einheitliche Rechtschreibung. Es gilt: „F" wie „V" (z.B. Foag/Voag), „ei" wie „ai", „m" wie „mm", „ö" wie „ä" oder „e" (z.B. Böck/Bäck/Beck), „ü" wie „i" (z.B. Müller/Miller), „s" wie „ß", „-l" wie „-el", „-r" wie „-er",und ähnliches.

HN 25 (Bachgasse 25 / Bachstr. 1 / Bachstr. 14): "Krammer"

Im Jahre 1825 heißt der Inhaber dieses Hofes Philipp Ablaßmeier. 1859 verkauft dieser um 1300 fl. an Leonhard Rammer vom Brennerhof (Wörthen), der Therese Buchschuster von HN 11 heiratet.

1885 übereignet die Witwe ihren Besitz dem Makler Salomon Ullmann, der ihr dafür Anwesen HN 55 („Laßer") und 1400 M gibt. 1886 kauft Maria Anna Escher, 1891 erwirbt im Rahmen der Zwangsversteigerung wiederum S. Ullmann den Großteil der Felder.

1892 erstehen Josef und Therese Riel den Hof im Tausch gegen ihr Anwesen in Altisheim. 1901 erkauft der Darlehenskassenverein Genderkingen die Immobilien für 2880 M und die Mobilien für 500 M. Etwas später erwirbt Josef Anton Riegel (Breitwanger) einen Restbesitz um 900 M, den 1903 der Gemeindediener Mathias Augustin mit seiner Frau Barbara erkauft. Nach dem Tod des Mannes übergibt die Witwe 1935 an den Sohn Andreas, ebenfalls langjähriger Gemeindediener, und dessen Frau Walburga. 1974 übernimmt der Sohn Mathias Augustin, heute mit Ehefrau Hermine wohnhaft in Gammersfeld.